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Hoher Blutdruck sollte zu Hause gemessen werden

Seinen Blutdruck zu kennen kann lebensrettend sein

Alleine in der Schweiz leiden ca. 18 % - 20 % der Bevölkerung, also ca.1,3 bis 1,4 Millionen Menschen (2002) an einer arteriellen Bluthochdruck - Erkrankung, welche ein Hauptrisiko für das Auftreten von Herz ? Kreislauf ? Erkrankungen darstellt. Neben einer krankhaften Erhöhung bestimmter Blut ? Cholesterinwerte, sowie dem Rauchen, erhöht unter anderem eine arterielle Bluthochdruckerkrankung das Risiko an einem Herzinfarkt, an einem Schlaganfall oder an einer chronischen erschlusserkrankung der Arterien zu erkranken. So sind in den Industrieländern circa die Hälfte aller Todesfälle durch Erkrankungen des Herz ? Kreislaufsystemsm bedingt. Da der Blutdruck eine mit dem Puls periodisch wechselnde Größe darstellt, gibt es einen oberen, den sogenannten systolischen, und einen unteren, den sogenannten diastolischen Wert. Diese Werte werden in [mmHg], nämlich "Millimeter Quecksilber" gemessen.


Der systolische Wert sollte 130 [mmHg], der diastolische Wert sollte 85 [mmHg] nicht überschreiten. Werden jedoch in Ruhe dauerhaft für den systolischen Wert 140 [mmHg] und /oder 90 [mmHg] für den diastolischen Wert überschritten, so liegt bereits eine arterielle Bluthochdruckerkrankung vor.

Von entscheidender Bedeutung für die notwendige Früherkennung und für die Kontrolle und Dokumentation einer bereits eingeleiteten Blutdruckbehandlung ist die regelmäßige Messung des Blutdrucks. Während diese Kontrollen noch vor einigen Jahren ausschließlich dem Arzt oder ausgebildeten Fachpersonal vorbehalten war, erlauben heutige moderne Blutdruck ?Selbstmessgeräte die Kontrolle auch zwischen den notwendigen Arztbesuchen.

Experten zufolge ist es sehr wichtig, seinen Blutdruck auch zwischen den Arztbesuchen zu Hause selbst zu messen. "Eine korrekte Blutdruckmessung zu Hause liefert nicht nur aussagekräftige Blutdruckwerte zur Weitergabe an den Arzt, sondern tief greifende Veränderungen können den Patienten auch als Alarmsignal auf schwere akute oder längerfristige gesundheitliche Probleme aufmerksam machen", so Dr. Med. Dipl.-Ing. Klaus Forstner.


Bei der Durchführung der Messung ist wichtig dass tatsächlich ein Ruhewert gemessen wird.  Dies ist nur der Fall, wenn nach körperlicher Belastung eine ausreichende Ruhezeit eingehalten wird (mindestens 5 min ? 10 min) und außerdem keine ablenkende Störung (wie z.B. Sprechen) vorliegt. Während der Messungen sollen alle Bewegungen des Messarms vermieden werden und die Manschette sollte sich in Herzhöhe befinden. Die Größe der Manschette muss an die Oberarm ? Dicke des Anwenders angepasst sein, wozu die meisten Hersteller eine geeignete Manschetten ? Auswahl anbieten.


Derzeit sind zwei Technologien verbreitet, mit denen der Blutdruck automatisch und ohne Kanülierung, d.h. non - invasiv, erfasst werden kann. Dies ist zum einen die sogenannte auskultatorische Messung nach Riva - Rocci sowie die sogenannte oszillometrische Technologie. Die auskultatorische Methode basiert auf der Registrierung der Geräusche die entstehen, wenn Blut durch eine graduell im Durchmesser verjüngte Arterie tritt. Eine Manschette komprimiert eine darunterliegende Arterie (z.B: A. brachialis) im Verlauf der Messung. Die eingeengte Blutströmung führt zu einer turbulenten Strömung sowie zu arteriellen Wandbewegungen. Beides führt zu akustisch wahrnehmbaren Signalen in Stromrichtung.


Die Ergebnisse von automatischen Blutdruckmessungen sind häufig stark schwankend. Dies führt zu Irritation bei Selbstanwendern, insbesondere wenn diese unter einer Blutdruckbehandlung stehen. Ein neuartiges Verfahren, die sogenannte MAM - Technologie (Microlife Average Mode) Technologie verringert die Schwankungen der Messergebnisse entscheidend, und wird deshalb für die überwiegende Mehrzahl der Selbstanwender empfohlen.

Wiederholungsmessungen sind bei jeder Blutdruckselbstmessung obligat, da diese in ihrem einzelnen Messergebnis schwanken können. Dies gilt sowohl für die ärztliche Messung als auch für die Selbstmessung mittels Blutdruckautomaten. Klinische Blutdruckmessungen werden aus diesem Grunde ebenfalls wiederholt durchgeführt.
 

Die Einzelmessungen müssen sinnvoll verknüpft werden, indem einzelne Ausreißer erkannt und bewertet werden. Die daraus sich ergebenden mittleren Blutdruckwerte sind dann eine zuverlässige Abschätzung des aktuellen Blutdrucks des Patienten.

Die neueingeführte sogenannte "MAM" - Blutdruck - Technologie führt diese erweiterte Blutdruckuntersuchung in einem sehr vertretbaren Zeitaufwand (typisch 3 [min]) durch. Die Einzelergebnisse werden von Artefakten befreit in dem diese erkannt und nachfolgend zurückgewiesen oder ausgemittelt werden.

Der Einsatz der MAM - Blutdrucktechnologie ist insbesondere dann zu empfehlen, wenn aus verschiedenen Gründen unzureichend stabile Messergebnisse an einem Patienten vorliegen. Insbesondere bei Patienten unter einer laufenden Bluthochdruckdiagnostik oder - behandlung sind schwankende Messergebnisse irritierend. In diesen Fällen unterstützt der Einsatz der MAM - Technik die Ermittlung des korrekten Blutdruckwerts des Patienten.